ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT MIT SOPHIE HUNGER, FIEH UND THE SAVAGE ROSE

© Marikel Lahana

„All these old men can’t tell me what to do“, singt Fieh in „Glu“, ihrem ersten veröffentlichten Song, und lehnt sich gegen die Musikindustrie auf. Annisette, legendäre Frontfrau von The Savage Rose, setzt sich mit ihrer Comeback-Single „Woman“ für Frauenrechte ein und Sophie Hunger (Foto) verwandelt kurzerhand Singer-Songwriter-Poetik in Berghain-Sounds. Ach, und erwähnten wir Susan Weinert, laut Jazzpodium „erste europäische Gitarristin von Weltformat“?

Was haben diese zukunftsweisenden Künstlerinnen gemeinsam – außer, dass sie allesamt großartig sind? Yes, sie sind alle frisch für das ELBJAZZ bestätigt!

Noch mehr Futter gegen Schranken im Kopf und in den Gehörgängen kommt von den folgenden Acts:

Andreas Schaerer & A Novel of Anomaly: Wenn sich das Stimme-Schlagzeug-Duo aus Andreas Schaerer und Lucas Niggli der Unterstützung des Jazz-Akkordeonisten Luciano Biondini und des umtriebigen Gitarristen Kalle Kalima versichert, erweitert sich das Zwiegespräch um poetische Italianità, urbane Elektronika – und auch finnischen Tango.

Mildlife: Das 2018er-Debüt „Phase“ von Mildlife wurde vom renommierten britischen Guardian als „virtuoso space-jazz magic“ gefeiert. Sie selbst verstehen sich als kosmische Funk-House-Band auf einer Party am Rand des Universums. Tatsächlich kann man sich dem Sog des Quartetts aus Melbourne nur schwer entziehen!

Ätna: Sängerin Inéz Schaefer und Drummer Demian Kappenstein, die sich beim Musikstudium kennenlernten, halten nicht viel von Genregrenzen. Die Songs fallen mal eher fernöstlich inspiriert aus, ergeben sich ein anderes Mal dem Jazz-Idiom und gründeln gleich darauf wieder in der Klangpalette von klassischem Pop.

Ebenfalls bestätigt: Rocket Men | Hans Lüdemann - Piano solo | Frederik Köster / die Verwandlung

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