Mildlife

Fusion Psychedelic
© Tom Ross
© Tom Ross

Ihr 2018er-Debüt „Phase“ wurde vom renommierten britischen Guardianals „virtuoso space-jazz magic“ gefeiert. Tatsächlich kann man sich dem Sog des Quartetts aus Melbourne nur schwer entziehen, wenn es im Geiste Herbie Hancocks oder Cans seine mal smoothen, mal psychedelischen Disco-Funk-Jazz-Grooves auspackt, die tief in den progressiven Klängen der Siebziger wurzeln, gespickt mit einer Portion elektofiziertem Krautrock, flankiert von funky House- und Dreampop-Rhythmen.

In klassischer Bandbesetzung beschwören Adam Halliwell an Gitarre, Kevin McDowell an Synthesizern, James Donald am Schlagzeug und Tomas Shanahan am Bass einen referenzreichen Retro-Kosmos herauf, der bei Stücklängen von acht bis neun Minuten viel Platz für so manch wüste Improvisation lässt. Das Selbstverständnis von Mildlife als „kosmische Funk-House-Band auf einer Party am Rand des Universums“ wird live durch die Musiker doppelnde Projektionen verstärkt.

FreitagTBA

Mildlife