Marco Mezquida - Ravel's dreams

Jazz
© Mireia Miralles / Lawrens Brunel
© Mireia Miralles / Lawrens Brunel

Bezog der impressionistische Nachtschwärmer und selbsternannte Anarchist Maurice Ravel, dem es gelungen ist, sowohl aus der Klavier- als auch der Kompositionsklasse des Konservatoriums verwiesen zu werden, seine musikalische Inspiration unter anderem aus dem Jazz (etwa im „Blues“ genannten Satz seiner Violinsonate in G-Dur), scheint es nur folgerichtig, dass der 1987 auf Menorca geborene Jazz-Pianist Marco Mezquida seinerseits dem Erbe Ravels huldigt.

Gemeinsam mit Perkussionist Aleix Tobias und Cellist Martín Meléndez findet er einen ebenso persönlichen wie modernen Zugang zu den subtilen Klangwelten des Franzosen, die er mit seinen groovenden Improvisationen durchdringt und ihnen en passant die Texturen zeitgenössischer Musiken einwebt. Der eklektische, genreübergreifende Ansatz des gerade Dreißigjährigen hätte sicherlich Ravels Beifall gefunden.

Freitag17.30 Uhr

Marco Mezquida - Ravel's dreams

Elbphilharmonie (Kleiner Saal)