Ätna

Pop Electronica
© Josefine Schulz
© Josefine Schulz

Sängerin Inéz Schaefer und Drummer Demian Kappenstein, die sich beim Musikstudium kennenlernten, halten nicht viel von Genregrenzen. Wir, da sind sie sich einig, sind einfach Stimme und Schlagzeug, bei uns gibt’s Elektronik, Beats und Songs. Die fallen mal eher fernöstlich inspiriert aus, ergeben sich ein anderes Mal dem Jazz-Idiom und gründeln gleich darauf wieder in der Klangpalette von klassischem Pop. Was klingt, als würden mehrere Computer im Hintergrund laufen, entsteht hier live aus dem Moment – mit allerlei Effektgerät im Gepäck und synthesizerbewehrt, aber eben doch live.

Manche fühlen sich von den minimal-düstren, abstrakten Beats an Indie-Elektroniker wie James Blake erinnert, andere bemühen lieber das schwedische Elektro-Duo Fever Ray als Referenz, wobei keiner dem Dresdner Duo gerecht wird, das den neuesten Beweis liefert, dass sich Musik durch Worte nur ähnlich unzureichend darstellen lässt wie Architektur durch Tanz.

FreitagTBA

Ätna