Shalosh

Jazz Fusion
© Gilad Bar Shalev
© Gilad Bar Shalev

Schon Shaloshs Debütalbum „The Bell Garden“, das lyrische mit groovenden Passagen ebenso zu verbinden verstand wie mit orientalischen Anklängen angehauchte Jazz- und Rockelemente, brachte dem israelischen Trio 2014 den Respekt der internationalen Presse ein. Seine in Töne übersetzte Schwärmerei für Nirvana, Brahms und The Bad Plus machen auch das selbstproduzierte Nachfolgewerk „Rules of Oppression“ zu einem mal kammermusikalischen, mal hymnisch-opulenten Highlight, wo Piano, Bass und Schlagzeug schon mal um ein siebenköpfiges Bläserensemble und Streichquartett ergänzt werden.

Neben Eigenkompositionen setzen die drei Tel Aviver auf Coverversionen wie etwa jene von Lana del Reys „Video Games“, die hier zur neunminütigen Improvisation gerät. Nicht Jazz, nicht Rock, machen Shalosh Genrefetischisten eine Einordnung schwer. Am liebsten möchten sie ihre Musik als „Acoustic progressive Music“ bezeichnet wissen.